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Frank Eschrich

Oberbürgermeisteramt ist kein Kabarett

Grotesk und hilflos

Linksfraktion Pirmasens: Ironische Spitzen sind in Ordnung, aber Sachlichkeit muss dominieren

Bereits im vergangenen Jahr hatte Oberbürgermeister Matheis auf einen Bericht der Süddeutschen Zeitung über soziale und gesellschaftliche Missstände in Pirmasens in einem offenen Brief mit Ironie reagiert. Was als sarkastischer Humor daherkommen wollte, wirkte in Wirklichkeit grotesk und hilflos im Stil eines beleidigten Pennälers. Nun hat OB Matheis im gleichen Duktus auf das Machwerk eines Arztes aus Heidelberg reagiert.

Dazu erklärt der Vorsitzende der Linksfraktion Pirmasens, Frank Eschrich: „Möglicherweise hätte man als Oberbürgermeister auf das erbärmliche Machwerk von Staehle am besten gar nicht reagiert. Nun hat sich OB Matheis erneut als Kabarettist versucht und merkt offensichtlich immer noch nicht, dass er damit sich selbst und das Oberbürgermeisteramt beschädigt. Ironische Spitzen sind in Ordnung, aber in einer öffentlichen Stellungnahme eines Oberbürgermeisters muss Sachlichkeit dominieren und der persönliche Abstand gewahrt bleiben. Insbesondere mit der „Einladung“ des Autors in die öffentliche Toilette des Rathauses hat sich Dr. Matheis auf ein Niveau begeben, das seiner Persönlichkeit in keiner Weise entspricht und deshalb Fassungslosigkeit hinterlässt. Mancher Leserbriefschreiber hat auf den Bildband von Staehle weiser reagiert als ausgerechnet der ansonsten um Seriosität bemühte Verwaltungschef.“ 

Frank Eschrich, Vorsitzender DIE LINKE Pirmasens



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